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Labské pískovce (Elbsandsteingebirge)

GPS: 50°52'10.204", 14°16'57.886"

Das LSG Elbsandsteingebirge (Labské pískovce) erstreckt sich auf 324 km2 und liegt auf einem Gebiet mit erheblichen Höhenunterschieden, seine Seehöhe bewegt sich zwischen 115 und 723 Meter. In den hiesigen Sandsteinen entstanden durch die Naturkräfte interessante Felsengebilde, steile und hohe Wände, tiefe Cañons mit engen Klüften. Geschützt wird vor allem der Sandsteinfelsenstand Tiské stìny, der im Tertiär entstand und ein beliebtes Ziel für Bergsteiger ist.

Bilder:

Labské pískovce (Das Elbsandsteingebirge) besteht zum größten Teil aus Ablagerungen der Kreidezeit (Mesozoikum). Durch die folgenden gebirgsbildenden Prozesse im Umland wurde die bis zu 1 km mächtige Sandsteintafel an mehreren Stellen zerbrochen und zu Zeiten des späteren tertiären Vulkanismus von Schmelze durchdrungen. Innerhalb der darauf folgenden Millionen von Jahren modellierten unterschiedlichste Erosionskräfte die Landschaft bis zu ihrer heutigen Gestalt. Charakteristisch sind für Labské pískovce Täler in Form von Felsschluchten und Canyons, umgeben von Felsmassiven, Felstürmen und Felsrevieren. Das Elbtal zwischen Děčín und Hřensko ist ein einmaliges Naturgebilde. Wichtige Zuflüsse der Elbe sind u. a. die Kamenice (Kamnitz), deren Tal Besucher in einigen Abschnitten mit Booten befahren können, und die Křinice (Kirnitzsch). Der karge Sandstein, extreme Temperaturschwankungen und Mangel an Feuchtigkeit bedingen spezifische Artenvorkommen der Pflanzenwelt. Auf den aus dem Tertiär stammenden Basalt- und Phonolitstandorten vulkanischen Ursprungs hingegen wachsen krautreiche Buchenwälder, in deren Unterschicht z. B. Weiße Zahnwurz, Gemeiner Seidelbast oder Waldmeister zu finden sind. Unter den Pflanzen, die kühle Standorte bevorzugen, sind etwa Tannenbärlapp, Zweiblütiges Veilchen und Rippenfarn zu nennen. In den Felsschluchten und auf feuchten Felswänden wachsen der seltene und bedeutende Sumpfporst und eine ganze Reihe von Laub- und Lebermoosen, zu denen auch solche interessante Arten wie etwa das Leuchtmoos, Browns Vierzahnmoos oder das Weißliche Kopfsprossmoos zählen. Die Vielgestaltigkeit der Landschaft ermöglicht das Vorkommen vieler Tierarten auf relativ kleinem Raum. Zahlreich vertreten sind Rot-, Reh- und Schwarzwild, aber auch Fuchs und Marder sind häufig anzutreffen. Zu den typischen Bewohnern der Felsenwelt gehören Spitzmaus und Siebenschläfer. Auch der Luchs, eine in unseren Wäldern ursprünglich sehr häufig vorgekommene Raubkatze, hat sich wieder angesiedelt und bedarf besonderen Schutzes. An den Bächen leben Eisvogel, Gebirgsstelze und Wasseramsel. Zu den sieben Eulenarten gehören zum Beispiel Uhu, Sperlingskauz und Rauhfußkauz. Bis heute nisten hier noch zwei bis drei Schwarzstorchpaare, und auch andere Vogelarten haben auf den Felsen Zufluchtsorte gefunden.

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