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Karlštejn

GPS: 49°56'21.415", 14°11'15.875"

Die meist besuchte Burg der Tschechischen Republik wurde Mitte des 14. Jahrhunderts von Karel IV. gegründet, der ihr die Aufgabe des Schutzes der Reichskleinodien und wertvollsten Reliquien des Römischen Reiches anvertraute. Die Dominante der Burg ist der 60 m hohe Grosse Turm mit der Heiligen Kreuzkapelle, deren Wände und Decke mit Halbedelsteinen ausgelegt und mit einer Sammlung von 130 gotischen Tafelbildern des Meisters Theodorikus geschmückt sind. Zwei Besichtigungsrundgänge umfassen neben der Kapelle die historischen Interieure des Kaiserpalasts mit dem Festmahlsaal, Audienzsaal und dem königlichen Schlafzimmer, die Schatzkammer, die Kirche Jungfrau Maria, die Kapelle St. Katharina, das Lapidarium und die Gemäldegalerie.

Bilder:

Karlstein nahm unter den bömischen Burgen eine Sonderstellung ein. Sie entstand nicht als Verwaltungszentrum einer Herrschaft oder als Königssitz, sie war von Beginn an als Verwahrungsort der döniglichen Schärze, vor allem der Sammlungen von heiligen Reliquien und der Reichskrönungskleinodien bestimmt. Benannt wurde sie nach ihrem Gründer Karl IV., dem böhmixchen König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Der Burgbau begann 1348. Nach historischen Chroniken späterer Zeit wurde Karlstein am 10. juni in Anwesenheit des Prager Erzbischofs Ernst (Arnošt) von Pardubice Gegründet. Bereits nach wenigen Jahren war sie für den Aufenthalt des Königs und Kaisers vorbereitet; dieser Aufenthalt ist 1355 erstmals belegt, als auch der erste Burggraf von Karlstein Vít von Bítov erwähnt wurde. Karl IV. beaufsichtigte die Fertigstellung und besonders die Ausgestaltung der Burg mit ihrer der ungewöhnlichen Funktion und Mission untergeordneten Disposition. Die architekronische Abfolge des Burgbaus begann mit dem am niedrigsten angeordneten Brunnenturm und dem Burggrafenhaus auf dem Hauptburghof, setzte mit dem mächtigen Kaiserpalast und über ihm mit dem kleineren, dem sog. Marienturm, fort. Der Burgbau gipfelte an der höchsten Stelle des Felsvorsprungs in dem selbständig befestigten, 60 m hohen Grossen Turm mit der Heiligkreutzkapelle, dem Verwahrungsort der Sakramentale und der Reichskrönungskleinodien. Seit Beginn der Hussitenkriege wurden hier fast 200 Jahre lang die Krönungskleinodien der böhmischen Könige und das bömische Archiv verwahrt. Die Heiligkreuzkapelle war mit 130 Bildtafeln aus der Werkstatt des Meisters Theoderich geschmückt, eine bis heute erhaltene weltweit einzigartige gotische Galerie. Wände und Decke der Kapelle bedeckte Goldverzierung mit eingefassten Halbedelsteinen und Glaslinsen, die am Deckengewölbe dei illusion des Sternenhimmels schufen. So nimmt nicht Wunder, dass bereits dei Chronisten zuzeiten Karls in ihren Aufzeichnungen schrieben, dass es in der ganzen Welt keine Kapelle solcher Herrlichkeit gibt. Der spätgotische und vor allem der Renaissance-Umbau durch den Hofarchitekten Rudolf II. Ulrico Aostalli de Sala veränderte die bauliche Gestalt der Burg, die ihr heutiges Aussehen durch die Bau-restaurierung Ende des 19. Jh. erhielt, die der führende Architekt Josef Mocker im Geiste des Purismus leitete

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