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Walachisches Freillichtmuseum Rožnov pod Radhoštěm

  • Typ der Sehenswürdigkeit: Freilichtmuseen Freilichtmuseen
  • Anschrift: Palackého 147, 756 61 Rožnov pod Radhoštěm
  • Telefon: +420 571 757 111
  • Web: www.vmp.cz
  • E-mail: muzeum@vmp.cz

GPS: 49°27'40.608", 18°9'20.538"

Direkt im Zentrum von Rožnov pod Radhoštěm liegt der älteste Teil des Freilichtmuseums – das Holzstädtchen mit Bürgerhäusern vom einstigen Marktplatz in Rožnov, einer Kirche und einer Vogtei, alles in Holz. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Walachische Dorf, das in seiner Gliederung, mit den winzigen Feldern, Baumgruppen und Gärten, in denen bis heute alte Obst- und Gemüsearten angebaut werden, an zahlreiche Dörfer an den Hängen der Beskiden erinnert. Die Besucher sehen hier Hirtenhütten, eine Mühle, eine Schmiede und Bauernhöfe mit Haustieren. Auf dem dritten Gelände des Freilichtmuseums – im Mühltal – finden Sie Hammerwerk, Obstpresse, Walkwerk, Mühle und Sägewerk, alles gemeinsam von Wassergräben angetrieben. Im Freilichtmuseum von Rožnov finden alljährlich Jahrmärkte statt, ebenso ganztägige Vorführungen traditioneller Handwerke, Faschings- und Osterbräuche, Wäschewaschen, Töpfer- und Schmiedetage, Holzschnitzertreffen, Weihnachtsliedersingen und weitere Feste.

Bilder:

Sie heißt Walachei und ihre Bewohner Walachen, wie denn auch anders. Und gerade die Herkunft der Walachen war noch unlängst von Schleier des Geheimnisses umgeben. Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts stritten Dutzende Forscher aus einigen Ländern insbesondere über die sog. rumänische Herkunft der Walachen. Die einen betonten die Existenz des Fürstentums Walachia in Rumänien, fanden zahlreiche rumänische Wörter im walachischen Dialekt und verfolgten Paralleln in der Walachischen Wirschaftsweise in den Bergen, die anderen argumentierten mit der Geschichte der Besiedlung und Sprache und hielten die Eigenheiten der Kultur der Walachen für slawische Archaismen. Erst in den letzten Dezennien beginnen sich die Meinungen der Forscher anzunähern, dazu trugen jüngst festgestellte Tatsachen bei. Die ersten Siedler ließen sich in der heutigen Walachei in den Flußtälern nieder. Dies geschah vor allem im 13. und 14. Jahrhundert. Ihr Heim fanden hier Bauern tschechischer Nationalität, also eine von den übrigen Mährern keineswegs unterschiedliche Bevölkerung. Ihre Nationalität und Kultur war für die Formung der Spezifität der neuen Region bestimmend.Im 16. und 17. Jahrhundert reichte das Land in den Tälern für die Besiedler nicht mehr aus. Sie rodeten daher auch Grundstücke auf den Berghängen und –plateaus und erbauten dort auch Gehöfte, die in der dortigen Sprache Streusiedlungen und ihre Bewohner Streusiedler heißen.

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